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"Wuche fürs Läbe" Dezentrale Veranstaltungen fürs Läbe, 8. - 14. September 2018

Im Vorfeld des 9. Marsch fürs Läbe vom 15. September 2018 sollen an möglichst vielen Orten in der Schweiz dezentrale Veranstaltungen zum Thema «Recht auf Leben» stattfinden.

Kirchgemeinden, Gebetskreise und Aktivgruppen werden gebeten, in der «Wuche fürs Läbe»  vom 8. - 14. September 2018 kleinere oder grössere Veranstaltungen fürs Läbe zu organisieren: Gottesdienste/Hl. Messen,  Filme, Themenabende, Gebetszeiten, Workshops, Lesungen, Konzerte etc.. Das OK verschickt auf Wunsch eine Liste mit Medien (Filme, Bücher), die bei solchen Veranstaltungen verwendet werden können.

David Gysel vom 'OK-Marsch fürs Läbe' ist gerne behilflich bei der Konzeption eines Anlasses. Details sowie die Kontaktdaten finden Sie auf dem Merkblatt (zum Öffnen bitte anklicken).

Ab Juli 2018 werden die Veranstaltungen der «Wuche fürs Läbe» auf unserer Webseite aufgeschaltet. Das OK wird sowohl für eine Teilnahme als auch für eine mögliche Mitarbeit bei diesen Veranstaltungen proaktiv Werbung machen.

Bildergallerie: Bäte fürs Läbe, 26.05.2018, Flüeli-Ranft (Bild anklicken um es zu vergrössern)

 

«Lasst uns Lebensretter sein»

 

Mit einem Lebenszeugnis, Musik und vielen Gebetsmomenten fand am heutigen Samstag der „Marsch fürs Läbe“ in Flüeli-Ranft statt. Rund 250 Personen nahmen an den verschiedenen Programmpunkten teil, die wie erwartet friedlich und störungsfrei verliefen.

Unter dem Motto „Bäte fürs Läbe“ fand am 26. Mai 2018 der achte Marsch fürs Läbe statt. Zur überkonfessionellen, knapp vierstündigen Veranstaltung versammelten sich die Teilnehmer um 12 Uhr in der Mehrzweckhalle Flüematte. In einem kurzen Input erklärte der Leiter des Organisationskomitees, Daniel Regli, die Wahl des Veranstaltungsortes: Niklaus von Flüe, der als Einsiedler im Ranft lebte, bewahrte durch sein Gebet die Schweiz in einer grossen Krise 1481 vor dem Zerfall. Darauf läuteten im ganzen Land die Kirchenglocken als Zeichen des Friedens. In der heutigen Zeit stünden die Zeichen wieder auf Sturm, indem tausenden von ungeborenen Kindern das Lebensrecht verweigert wird. Regli forderte dazu auf, gemeinsam dafür zu beten, „dass sich Gott der Krise unserer Gesellschaft annimmt. Dass Selbstsucht, Streit und Hass abnehmen. Dass Ehen und Familien gedeihen. Dass das ungeborene Leben wieder mit Liebe willkommen geheissen wird, damit die Friedensglocken erneut läuten dürfen in unserem wunderbaren Land.“

Durch die verschiedenen Gebetsmomente führten Conny Stettler und Christoph Keel vom Organisationskomitee. Musikalisch umrahmten der Winterthurer Musiker Mario Schaub und die A-capella-Gruppe Harpa Dei vom Bodensee den Anlass, die mit Liedern und armenischen und georgischen Klängen das Programm bereicherten (Hier der Link zum youtube-Kanal dieser Gruppe). Kurz nach 13 Uhr brachen die Teilnehmer zu einem stillen Gebetsmarsch in den Ranft auf, individuell und in kleinen Gruppen. Dort bestand die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Eucharistie-Feier in der Unteren Ranftkapelle mit Pater Dr. Ioannes Chattopadhyay vom Kloster Disentis oder zu Gebeten in Gruppen unter freiem Himmel.

Der Abschluss fand wiederum im Mehrzweckgebäude Flüematte statt, mit Fürbittegebeten und der bewegenden Lebensgeschichte von Roland P. Er erzählte, wie er und seine Frau bei ihrer zweiten Schwangerschaft erfuhren, dass ihre erwarteten Zwillinge mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit vor der Geburt sterben würden. Sollte eines der Kinder überleben, würde es vermutlich schwer behindert sein. Arzt und Bekannte rieten zu einer Abtreibung. Doch das Paar entschied sich nach langem Ringen, die Schwangerschaft nicht abzubrechen – und erlebten ein Wunder. Mithilfe medizinischer Behandlung und Gebeten konnten die Folgen der Krankheit abgemildert werden. In der 28. Schwangerschaftswoche kamen die Zwillinge schliesslich zur Welt – ohne eine Spur der lebensbedrohlichen Krankheit, obwohl diese von insgesamt sechs Spezialärzten diagnostiziert worden war. Der Familienvater bestätigt: „Schwangerschaft bedeutet neues Leben. Und neues Leben verändert. Manche Veränderungen überfordern uns und wir brauchen Hilfe, um sie zu bewältigen. Vieles hängt davon ab, dass Menschen uns ermutigen und dass wir praktische Hilfe bekommen.“ Damit spricht er an, was in unserem Land wieder Priorität bekommen sollte: „Verurteilen bringt nichts, aber helfen schon! Es ist nicht immer so einfach, wie wir es uns vorstellen. Es gibt Menschen, die sehen vor Dunkelheit die Hand nicht mehr vor Augen. Sie werden erdrückt vor Angst und Hoffnungslosigkeit. Sie fühlen sich kraftlos und hilflos. Sie brauchen Hilfe, Hoffnung und Liebe. Leben beenden ist falsch! Lasst uns einen Ausweg zeigen und Hoffnung machen. Lasst uns bereit sein, Lebensretter zu sein.“

Gemeinsam für das Leben beten am Wirkungsort von Bruder Klaus (1417-1487)

Es freut uns, dass wir den für den 17. September 2017 vorgesehenen Gebetsmarsch ‚Bäte fürs Läbe‘ im Flüeli/Ranft OW nachholen dürfen, und zwar am Samstag, 26. Mai 2018. Die Behörden in Sachseln haben sowohl die Miete des Mehrzweckgebäudes Flüematte als auch einen stillen Gebetsmarsch in den Ranft bewilligt.

Um dem besonderen Stellenwert des Gebets bei den Aktivitäten des Marsch fürs Läbe Ausdruck zu geben, organisieren wir unsere Gebetsveranstaltung am Wirkungsort von Niklaus von Flüe (1417-1487). Bruder Klaus war ein Beter und er hat durch seine Hingabe die Schweiz vor einem Bürgerkrieg und die alte Eidgenossenschaft vor dem Auseinanderbrechen bewahrt (Stanser Verkommnis 1481).

Mit dem Marsch fürs Läbe verfolgen wir das Ziel, das uneingeschränkte Lebensrecht der Ungeborenen in der Schweiz zurückzuerobern. So kommen auch wir nicht darum herum, den mächtig handelnden Gott im Gebet zu suchen und für eine geistliche Erneuerung in der Schweiz zu bitten. Das wollen wir am 26. Mai 2018 tun und wir laden Christinnen und Christen dazu ein, gemeinsam mit uns zu beten.

Im März 2018 werden die Flyer der Veranstaltung in Umlauf gebracht mit Detailinformation zum Anlass (Programm, Zeitrahmen, Anreise, Anmeldung für die Veranstaltung und den Bus-Shuttle Bahnhof Sachseln - Flüeli etc.).

Nächste Schritte auf dem Marsch fürs Läbe

Da der 8. Marsch fürs Läbe am Bettag 2017 in St. Niklausen und Flüeli/Ranft OW verboten wurde, reicht die Trägerschaft bei den Gemeinden Sachseln und Kerns ein neues Gesuch ein. „Bäte fürs Läbe“ soll nun an einem Samstag im Frühjahr 2018 nachgeholt und weitgehend so gestaltet werden, wie es für den 17. September 2017 geplant war. Die Gemeindeverwaltungen Sachseln und Kerns wurden bereits angefragt, um einen passenden Termin zu finden.

Die Planung für den 9. Marsch fürs Läbe (inkl. Kundgebung) am 15. September 2018 auf dem bereits reservierten Bundesplatz in Bern wird ebenso fortgeführt. Somit soll das Jahr 2018 mit gleich zwei Anlässen im Zeichen des Lebensrechts stehen.

Nach wie vor bedauern wir es, dass der Gebetsmarsch 2017 nicht wie geplant stattfinden konnte. Das Organisationskomitee (OK) hatte die zuständigen Stellen in Sachseln bereits im Frühjahr kontaktiert, um eine Bewilligung für die Durchführung von "Bäte fürs Läbe" an einem Samstag im Herbst 2017 zu bekommen. Da jedoch die Samstage bereits belegt waren, stellte das Wallfahrtssekretariat Sachseln, welches die Besucherströme im Flüeli einschätzt und lenkt, dem OK den Feierplatz bei der Kirche Flüeli für einen Openair-Gottesdienst am Bettag zur Verfügung. Diese Zusage erfolgte im Mai 2017. Der Marsch fürs Läbe hätte somit am Bettag mit einem öffentlichen Abschlussgottesdienst mit einigen hundert Personen durchaus stattfinden können. Zum Verbot des Gebetsmarsches führten folglich allein die befürchteten Störungen durch linksautonome Chaoten.Das OK prüft nun ein juristisches Vorgehen gegen die Verantwortlichen diverser öffentlicher Stör- oder Gewaltaufrufe gegenüber den Marschorganisatoren bzw. Veranstaltungsteilnehmern. Es darf nicht sein, dass ein paar wenige Aufrufe im Internet dazu führen, dass unser Recht ausgehebelt wird, öffentlich für wichtige Anliegen einzustehen – in unserem Fall für das uneingeschränkte Recht auf Leben. 

Marsch fürs Läbe 2017: Alternatives Gebet auf den Bergen und in den Tälern am 17.09.2017

...in Bregenz, mit 250 Teilnehmenden
... auf dem Schauenberg, bei Wind und Wetter mit Regenbogen


Trotz Verbot - hunderte haben am Bettag "fürs Läbe" gebetet!

Das Datum des 8. Marsch fürs Läbe ist vorüber. Der Gebetsmarsch 'Bäte fürs Läbe' konnte am 17. September nicht wie vorgesehen im Flüeli/Ranft OW stattfinden. Doch haben sich einige Christinnen und Christen gefunden, die in kurzer Zeit dezentrale Gebetsveranstaltungen organisierten. Auch haben Organisatoren von Höhengebeten nach Vermittlung durch 'Gebet für die Schweiz' dazu eingeladen, an bereits organisierten Gebetstreffen teilzunehmen. Der Mobilisierungsgrad für Gebet war eindeutig höher als in den vergangenen Jahren. So hatten verhinderte Teilnehmende des Gebetsmarschs die Möglichkeit, im Rahmen von Höhengebeten, Gebetstreffen in Rathäusern, Gebetsspaziergängen ja sogar an einer Gebetsversammlung an einem geheimen Ort teilzunehmen. Der grösste Anlass mit 250 Personen war ein "Schweigemarsch fürs Läbe", der von katholischen Geschwistern in Bregenz durchgeführt wurde. Die Berichte der Organisatoren sind sehr ermutigend. Hier geht’s zur Bildergalerie und den Berichten der lokalen Gebetsveranstaltungen...

Der Schweizer Marsch fürs Läbe erhält beim Berliner Marsch für das Leben (16.09.2017) «Asyl».

Die Mediensprecherin des Marsch fürs Läbe, Beatrice Gall, richtet im obigen Video ein Grusswort an die Teilnehmenden des Berliner Marsches.

«Bäte fürs Läbe» am Bettag und 2018!

Der für den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag geplante Gebetsmarsch mit Gottesdienst in Flüeli-Ranft, der kürzlich von den Gemeinden Sachseln und Kerns verboten wurde, soll 2018 nachgeholt werden. Das hat der Verein „Marsch fürs Läbe“ am 14. September in einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen. Der vom Regierungsrat Obwalden abschlägig beantwortete Rekurs wird nicht an das Verwaltungsgericht weitergezogen.  Aber... lesen Sie hier die vollständige Medienmitteilung...







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